Mo

06

Feb

2017

Richtig «getankte» E-Mobile helfen bei der CO2-Reduktion

 

Die E-Mobilität erhöht den Stromverbrauch, senkt jedoch den Gesamtenergieverbrauch und trägt damit massgeblich zur Schonung der Umwelt bei. Bedingung: Der Strom muss aus erneuerbaren Quellen stammen. Etwa ein Drittel des Gesamtenergieverbrauchs in der Schweiz wird für Treibstoffe eingesetzt (Quelle: Gesamtenergiestatistik des Bundesamts für Energie). Diese emittieren einen entsprechend grossen Anteil an CO2, das wir gemäss den Umweltzielen der schweizerischen Verkehrspolitik in den kommenden Jahren deutlich reduzieren wollen. In der gleichen Statistik beträgt der Anteil Strom 25%. Werden die Treibstoffe durch Strom ersetzt, steigt der Stromverberbrauch dank des deutlich besseren Wirkungsgrads von Elektromotoren um 11%, während der Gesamtenergieverbrauch um etwa 22% abnehmen würde. Allerdings muss sichergestellt werden, dass der zusätzlich benötigte Strom aus erneuerbaren Quellen stammt. Dieser Aspekt wird in der aktuellen Diskussion um die Energiestrategie 2050 nur wenig gewürdigt. Bei einem angenommenen Durchschnittsverbrauch pro 100 km von 18 kWh und einer Fahrleistung von 12'000 km pro Jahr werden 2'160 kWh "verfahren". Diese Menge Strom kann mit einer Photovoltaikanlage mit gut 2 kWp erzeugt werden. Für diese Leistung ist eine Panelfläche von ca. 14 qm nötig. Vielleicht könnte ein Hersteller ein solches Angebot gleich in die Optionenliste aufnehmen?

 

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Mo

10

Mär

2014

KEV Einmalvergütung - Die Gelegenheit zur Investition in eine PV Anlage

Mit der Einmalvergütung wurde ein neues Instrument für die Förderung von kleinen Photo-voltaik-Anlagen eingeführt. Der Investor erhält insgesamt maximal 30 % der Investitionskos-ten von Referenzanlagen, aber dafür auf ein Mal und vor allem relativ rasch, d.h. ohne jahrelang auf einen Beitrag zu warten. Anlagen, für die eine Einmalvergütung beansprucht wird, unterliegen – mit Ausnahme der aktuell verfügbaren Fördermittel – keinerlei Kontingenten.

 

Neu seit 1. Januar 2014:

 

  • Neue Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung zwischen 2 und weniger als 10 kW (normierte DC-Spitzenleistung) werden künftig anstelle der kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) mit Einmalvergütung gefördert (nachstehend in grün dargestellt).
  • Betreiber von neuen kleinen Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung zwischen 10 kW und unter 30 kW können zwischen KEV und Einmalvergütung wählen. Gleiches gilt auch für wesentliche Erweiterungen, wenn dabei die Gesamtleistung nicht auf 30 kW oder mehr erhöht wird. Auch Betreiber von Anlagen unter 10kW, die sich bis am 31.12.2012 für die KEV angemeldet haben, können zwischen KEV und Einmalvergü-tung wählen (nachstehend in hellblau dargestellt).
  • Für Anlagen mit einer Leistung von 30 kW und mehr gibt es weiterhin die KEV (nach-stehend in orange dargestellt).

Massgebend für den Anspruch auf die verschiedenen Fördersysteme ist das Anmeldedatum für die KEV, wie der folgenden Darstellung zu entnehmen ist:

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Mi

27

Mär

2013

Annahme parlamentarische Initiative 12.400: Schub für die Energiewende

Der Nationalrat setzt mit Annahme der parlamentarischen Initiative 12.400 ein klares Signal für die Energiewende: Erneuerbare Energien sollen schneller und kräftiger zugebaut werden. Die A EE und Swissolar sind erfreut darüber, dass eine grosse Parlamentsmehrheit den bisher eingeschlagenen Weg in Richtung einer nachhaltigen, wirtschaftlich tragbaren Energieversorgung betätigt.


Der Nationalrat hat sich heute für die Erhöhung der Mittel zur Förderung der Solarenergie ausgesprochen. Damit sollen ab 2014 mindestens die Hälfte der 23'000 Solarenergieprojekte auf der Warteliste für kostendecken Einspeisevergütung (KEV) mit einer Kapazität von 550 Megawatt realisiert werden. Dazu muss in der Sommersession auch noch der Ständerat Ja sagen zur parlamentarischen Initiative „Freigabe der Investitionen in erneuerbare Energien ohne Bestrafung der Grossverbraucher“.

1100 MW-Warteliste

Aktuell liegen auf der Warteliste projektierte Anlagen mit fast 1100 Megawatt (MW) Kapazität brach. Diese könnten zusammen über eine Milliarde Kilowattstunden Strom erbringen – das entspricht einem Drittel der Produktion des AKW Mühleberg. Nur gerade ein Zehntel dieser Anlagen erhält in diesem Jahr einen positiven KEV-Bescheid, wie das Bundesamt für Energie gestern mitteilte. Die Warteliste wächst in der Zwischenzeit weit um bis zu 1000 Anlagen pro Monat.

 

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Mo

04

Mär

2013

20% Solarstrom bis 2025

Die Schweiz kann sich bis in spätestens 20 Jahren vollständig mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgen. Und Photovoltaik (Solarstrom) ist neben Wasserkraft ein zentrales Standbein dieser sicheren und sauberen Stromversorgung. Bereits 2025 könnte sie 12 Milliarden Kilowattstunden oder 20 Prozent des heutigen Strombedarfs liefern. Das ist die Hälfte des heute mit AKW erzeugten Stroms und ein Drittel mehr, als die AKW Mühleberg und Beznau heute liefern und die spätestens bis dann stillgelegt werden müssen. 

 

Zur Umsetzung des Swissolar-Plans genügen etwa 90 Quadratkilometer Fläche oder 12 Quadratmeter pro Einwohner - eine Fläche, die vollständig auf unseren Gebäuden verfügbar ist.

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Do

25

Okt

2012

PV-Anlage STUTZ AG Hatswil

Pressebericht Tagblatt 25.10.2012
Pressebericht Tagblatt 25.10.2012

Die ekonzept ag realisiert für die Bauunternehmung STUTZ AG in Hatswil die grösste PV-Anlage im Thurgau. Mehr dazu im Pressebericht...

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Mi

17

Okt

2012

Erste Facebook-App mit Umweltaspekt

Great King City
Great King City

Auf Burg Güssing in Österreich wurde die erste Facebook-App vorgestellt, die für Umweltaspekte sensibilisiert. Es handelt sich um ein Städtebau-Simulationsspiel "Great King City", das zu Ehren des thailändischen Königs entwickelt wurde. Kinder, Jugendliche und Spielbegeisterte können spielerisch das Prinzip der Nachhaltigkeit erfahren.

Zielgruppe des Spiels sind Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren. Die spezielle App für Facebook-User soll spielerisch den Umgang mit erneuerbaren Energien aus regional verfügbaren Ressourcen nahebringen. In Great King City kann man erleben, welche Folgen das Fällen von Bäumen auf die Umwelt hat, welche erneuerbaren Energien es gibt und wie nachhaltige Stadtentwicklung funktioniert. Great King City weist auf die wechselseitige Abhängigkeit von Mensch und Natur hin und die Notwendigkeit eines sorgsamen Umgangs mit natürlichen Ressourcen.

In Zusammenarbeit mit Güssing Renewable Energy wurden verschiedenen Technologien und Konzepte aus Güssing in das Spiel eingebaut, wie Carbon Recycling, thermische Biomasseerzeugung und Biogasanlagen.

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Fr

12

Okt

2012

Energiekosten bei unseren Nachbarn in Deutschland (Abgaben für erneuerbare Energien)

Der Zuschlag für die Erneuerbaren Energien steigt 2013 auf 5,3 Cent je Kwh. Einspeisevergütung für erneuerbare Energien in Deutschland (Erneuerbare-Energien-Gesetz, EEG)

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Sa

06

Okt

2012

Änderungen der KEV angekündigt

Der Bundesrat hat am Freitag 28. September 2012 ein erstes Massnahmenpaket für den schrittweisen Umbau der schweizerischen Energieversorgung (Energiestrategie 2050) in die Vernehmlassung geschickt. Bei der Stromversorgung setzt der Bundesrat neben der Energieeffizienz auf die neuen erneuerbaren Energien (24.2 TWh/a) und die Wasserkraft (44.15 TWh/a), welche langfristig den Schweizerischen Strombedarf decken sollen. Diese deutliche Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien soll auch durch den Ausbau der Kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) erreicht werden. Der Kostendeckel soll wegfallen, damit genügend Fördermittel für die KEV zur Verfügung stehen. Einzig für die Photovoltaik soll es weiterhin jährliche Kontingente für den Zubau geben. Kleine Photovoltaikanlagen werden nach den Plänen des Bundesrates aus der Einspeisevergütung herausgelöst und stattdessen eine einmalige Investitionshilfe erhalten (30% der Investitionskosten).

Parallel zur Energiestrategie 2050 des Bundesrates ist die parlamentarische Initiative der UREK-N „Freigabe der Investitionen in erneuerbare Energien ohne Bestrafung der Grossverbraucher“ in die Vernehmlassung geschickt worden. Die Initiative beabsichtigt den heute geltenden, maximalen KEV-Abgabesatz von 0.9 möglichst rasch auf 1.4 Rp./kWh zu erhöhen. Dadurch würden der KEV mehr Mittel zur Verfügung stehen, um weitere Projekte auf der Warteliste zu fördern. Im Gegenzug sollen die industriellen Grossverbraucher stärker von der KEV-Abgabe entlastet werden, womit der KEV umgekehrt Mittel entzogen würden. Sofern bei einem Grossverbraucher die Elektrizitätskosten mehr als 5% der Bruttowertschöpfung betragen, könnte er teilweise von der KEV-Abgabe befreit werden. Bei über 10% Elektrizitätskosten wäre eine vollständige Befreiung möglich, sofern diese Verbraucher eine Zielvereinbarung mit dem Bund abschliessen.

Konkret haben weder die Energiestrategie 2050 des Bundesrates noch die parlamentarische Initiative unmittelbare Auswirkungen, d.h. kurzfristige Einflüsse auf die KEV.

  • In den Jahren 2012 und 2013 sind noch keine Beschlüsse zu beiden Vorlagen vom Parlament zu erwarten. Das heisst, es gibt noch keine Basis für neue Kontingente, also positive Förderbescheide der KEV. 
  • Eine Ausnahme ist für 2013 möglich, falls das BFE zur Stabilisierung der PV-Branche ein weiteres Kontingent beschliessen sollte. 
  • Falls die parlamentarische Initiative schnell und ohne Komplikationen durch beide Parlamentskammern angenommen wird, wäre eine Inkraftsetzung auf 2014 möglich. Aus heutiger Sicht könnten mit den effektiv zusätzlichen Mittel die Warteliste um 1/3, d.h. ca. 8‘000 Anlagen abgebaut werden.
  • Mit der Inkraftsetzung des neuen Energiegesetzes ist frühestens auf Anfang 2015 zu rechnen. Vorher können der vom Bundesrat vorgeschlagene Umbau und die Aufstockung der KEV nicht beginnen. Das heisst, zusätzliche Mittel für den weiteren Abbau der Warteliste sind erst ab 2015 verfügbar. 

Bis dahin gelten die bestehenden Vorschriften und Richtlinien der KEV. Die Wartelisten werden bis auf weiteres in der vorliegenden Art bestehen bleiben. Swissgrid informiert die direkt betroffenen Teilnehmer der KEV, sobald sich Änderungen hinsichtlich der Abarbeitung der Wartelisten ergeben. Auf der Swissgrid Webseite sind die jeweils aktuellsten Informationen zu den Entwicklungen zur Förderung der erneuerbaren Energien zu finden.

 

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So

02

Sep

2012

Kostendeckende Einspeisevergütung für Solarstrom sinkt per 1. Oktober 2012 erneut

Bern, 20.08.2012 - Das UVEK senkt die KEV-Vergütungssätze für neue Photovoltaik-Anlagen per 1. Oktober 2012 um durchschnittlich 15%. Mit dieser bereits dritten Tarifabsenkung im laufenden Jahr reagiert das UVEK auf den Preiszerfall auf dem europäischen Markt für Photovoltaik-Module.

Durch den Verkaufseinbruch in Deutschland sind die Preise für Photovoltaik-Module in den letzten Monaten weiter gesunken. Aus diesem Grund senkt das UVEK die KEV-Vergütungssätze für neue Photovoltaik-Anlagen per 1. Oktober 2012 um durchschnittlich 15% ab. Nach der ordentlichen Absenkung von 8% per 1. Januar 2012 (gemäss Energieverordnung, Anhang 1.2, Art. 4.1) und der per 1. März 2012 erfolgten ausserordentlichen Absenkung um rund 10% ist dies bereits die dritte Tarifabsenkung im laufenden Jahr.

Damit sinkt der durchschnittliche KEV-Vergütungssatz für Neuanlagen von 36 Rp./kWh auf 31 Rp./kWh (Bandbereite je nach Anlagentyp und Grösse zwischen 21.6 und 42.8 Rp./kWh. Tarife im Detail: siehe Energieverordnung, Anhang 1.2, siehe Anhang zu dieser Medienmitteilung).

Per Anfang 2013 werden die Photovoltaik-Vergütungssätze automatisch um weitere 8% gesenkt. Infolge der grossen Unsicherheiten der Preisentwicklung für Photovoltaik-Module überprüft das UVEK die Höhe der KEV-Vergütungssätze laufend weiter.  

 

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