Richtig «getankte» E-Mobile helfen bei der CO2-Reduktion

 

Die E-Mobilität erhöht den Stromverbrauch, senkt jedoch den Gesamtenergieverbrauch und trägt damit massgeblich zur Schonung der Umwelt bei. Bedingung: Der Strom muss aus erneuerbaren Quellen stammen. Etwa ein Drittel des Gesamtenergieverbrauchs in der Schweiz wird für Treibstoffe eingesetzt (Quelle: Gesamtenergiestatistik des Bundesamts für Energie). Diese emittieren einen entsprechend grossen Anteil an CO2, das wir gemäss den Umweltzielen der schweizerischen Verkehrspolitik in den kommenden Jahren deutlich reduzieren wollen. In der gleichen Statistik beträgt der Anteil Strom 25%. Werden die Treibstoffe durch Strom ersetzt, steigt der Stromverberbrauch dank des deutlich besseren Wirkungsgrads von Elektromotoren um 11%, während der Gesamtenergieverbrauch um etwa 22% abnehmen würde. Allerdings muss sichergestellt werden, dass der zusätzlich benötigte Strom aus erneuerbaren Quellen stammt. Dieser Aspekt wird in der aktuellen Diskussion um die Energiestrategie 2050 nur wenig gewürdigt. Bei einem angenommenen Durchschnittsverbrauch pro 100 km von 18 kWh und einer Fahrleistung von 12'000 km pro Jahr werden 2'160 kWh "verfahren". Diese Menge Strom kann mit einer Photovoltaikanlage mit gut 2 kWp erzeugt werden. Für diese Leistung ist eine Panelfläche von ca. 14 qm nötig. Vielleicht könnte ein Hersteller ein solches Angebot gleich in die Optionenliste aufnehmen?

 

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