Annahme parlamentarische Initiative 12.400: Schub für die Energiewende

Der Nationalrat setzt mit Annahme der parlamentarischen Initiative 12.400 ein klares Signal für die Energiewende: Erneuerbare Energien sollen schneller und kräftiger zugebaut werden. Die A EE und Swissolar sind erfreut darüber, dass eine grosse Parlamentsmehrheit den bisher eingeschlagenen Weg in Richtung einer nachhaltigen, wirtschaftlich tragbaren Energieversorgung betätigt.


Der Nationalrat hat sich heute für die Erhöhung der Mittel zur Förderung der Solarenergie ausgesprochen. Damit sollen ab 2014 mindestens die Hälfte der 23'000 Solarenergieprojekte auf der Warteliste für kostendecken Einspeisevergütung (KEV) mit einer Kapazität von 550 Megawatt realisiert werden. Dazu muss in der Sommersession auch noch der Ständerat Ja sagen zur parlamentarischen Initiative „Freigabe der Investitionen in erneuerbare Energien ohne Bestrafung der Grossverbraucher“.

1100 MW-Warteliste

Aktuell liegen auf der Warteliste projektierte Anlagen mit fast 1100 Megawatt (MW) Kapazität brach. Diese könnten zusammen über eine Milliarde Kilowattstunden Strom erbringen – das entspricht einem Drittel der Produktion des AKW Mühleberg. Nur gerade ein Zehntel dieser Anlagen erhält in diesem Jahr einen positiven KEV-Bescheid, wie das Bundesamt für Energie gestern mitteilte. Die Warteliste wächst in der Zwischenzeit weit um bis zu 1000 Anlagen pro Monat.

 

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